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Per Post flatterte uns eine Musik CD mit erotischen Klangschnipseln ins Haus und kurz darauf eine Reihe von CDs, die sich durchaus als erotisch bezeichnen können
Und schon bald haben wir sie in unseren Shop aufgenommen.

Doch wer ist Lambdoma eigentlich?

Das Interview

Woher kommt der seltsame Name Lambdoma?

Die Namensgebung ist vor langer Zeit passiert.
Ich hatte gerade das „Klavier ins Eck gestellt“ und mich lautstark dem Tenorsaxophon gewidmet, als ein guter Freund von mir von seiner Exfreundin aus Australien ein Rohr geschenkt bekam.
Das Ding war, wie sich heraus stellte, ein Didgeridoo. Ich war vom Klang dieses Instruments begeistert und schnorrte meinem Freund das Didgeridoo ab.
Ich lernte, es zu spielen, und tauchte in die Mysterienwelt der Aborigines ein.
Nach ca 2 oder 3 Jahren wollte ich es aber dann genau wissen. Ich packte meine Sachen und reiste für ½ Jahr nach Australien. In einer Höhle in Zentralaustralien fand ich den geeigneten Ort, um mein Didgeridoo zu spielen.
Die Erlebnisse und Begegnungen, die ich während der Zeit in der Höhle hatte, waren eher mystischer Art.
Zurück in Wien begann ich, diese Erfahrungen und Erlebnisse aufzuarbeiten. In dieser Zeit erforschte ich die physikalische Seite des Didgeridoos.
Beim Didgeridoo gibt es nur einen Grundton - der Rest sind modulierte Obertöne - ist ok. Aber woher kommt dann der mystische Bass?
Gibt es womöglich eine Untertonreihe?
Meine Recherchen - damals noch nicht mit Hilfe des Internets - führten mich schlussendlich zu einer Matrix. Diese Matrix wird Lambdoma genannt. Diese Matrix wurde von Pythagoras entdeckt, und er nannte sie Lambdoma.

Fasziniert von der Analogie, einer der Obertonreihe gegengesetzten Struktur zu meinem Fetisch-Musikprojekt, wählte ich daher den Namen LAMBDOMA dafür.

Wer verbirgt sich dahinter?

Meine mich seit 12 Jahren begleitende Muse, meine zahlreichen Musikfreunde und ich (meinen Namen möchte ich nicht nennen, da ich musikalisch auch in anderen Bereichen tätig bin).
In mehr oder weniger wöchentlichen JamSessions entstehen immer wieder gute Ideen, die ich dann für meine CDs verwende.
Ausserdem stehen mir meine umfangreiche Instrumente-Sammlung sowie mein eigenes Tonstudio für unabhängiges und freies Arbeiten zur Verfügung.

Wie bist du zur Musik gekommen?

Ich begann bereits in meiner Jugend, mich mit Schamanismus zu beschäftigen, wobei einige Themen mich besonders in ihren Bann zogen: Trommeln, Obertongesang, Retitationen.
Zeitgleich machte ich meine Erfahrungen mit dem Didgeridoo und hatte Auftritte mit meiner Musikgruppe „Ritualmusik“.
Leider hat sich die Gruppe mangels passender Rituale aufgelöst ...
Ab da wars dann nicht mehr weit zu dem Moment, wo ich mir vornahm: Ich will Musik machen.

Wie würdest Du deine Musik beschreiben?

Nachdem ich seit 10 Jahren Musik für Film und Fernsehen komponiere, ist die Musik dem Projekt angepasst.
„Lounge“ z.B. und „Spiria“ unterscheiden sich komplett voneinander.
Die CD CAPTURED entstand nach mehreren Anfragen von Kunden, die die Karezza Filme mit Sandra gesehen hatten, und selbst SessionMusik suchten.
Musikkomposition und Audiopostproduction waren meine Aufgaben für 4 Karezza Produktionen. CAPTURED enthält das „Best of“ dieser 4 Filme.
Meine nächsten Produktionen waren RELAX, LOUNGE und HARD.

Möchtest du mit deiner Musik was Bestimmtes ausdrücken oder erzählen?

Meine letzten 3 erschienenen CDs SPIRIA, INITIO und RITUAL folgen genau einem schamanischen Ritualablauf: Reinigung - Erdung - Trance - Rückholung.

Welche Musikinstrumente setzt du ein?

Bedingt durch meine Arbeit als Filmmusik-Produzent muss ich sehr vielseitig sein - oder jemanden kennen, der das kann, was ich brauche.
Ich selbst spiele Klavier, Saxophon, Didgeridoo, Schlagzeug. Des weiteren bedien ich mich der Möglichkeit, Musik am PC zu erzeugen.
Momentan beschäftige ich mich alten Analogsynthesizern - und hier vornehmlich mit der Reparatur derselben.

Deine aktuellen Projekte?

Es ist eine 4. CD der Ritual-Reihe in Vorbereitung und steht vor der Fertigstellung.
Titel der CD „Luzid“.

Planst Du LiveAuftritte?

Mein frühes Bandprojekt RITUALMUSIK hatte ein interessantes Konzept - vielleicht zu früh? Ansonsten sind derzeit keine Liveauftritte geplant.

Mit wem würdest du gerne einmal zusammen arbeiten und warum?

Ich würd gerne mit einem Maori zusammen arbeiten, um den HAKA zu erlernen - da steckt eine Kraft drinnen, die bei uns Westeuropäern total missachtet wird.

Eine Fee schenkt Dir 3 Wünsche ...

Gesundheit - Zeit - Liebe - und ein paar Analogsynthesizer

Vielen Dank für das Interview